| Im Jahr 2002 startete der Verein AURING in den March-Thaya-Auen ein kleines Schwalben-Projekt zur Erfassung von Rauch- und Mehlschwalben-Kolonien. Wir suchten Personen, die an oder in der Nähe ihres Wohnortes Bruten von Schwalben hatten und diese über einen längeren Zeitraum beobachten wollten. In der ersten Saison konnten wir sechs Personen gewinnen, die sieben Schwalbenkolonien betreuten. Die nächsten Jahre brachten nur geringe Zuwächse in unserem „Schwalbenteam“ und erst mit dem Jahr 2005, nachdem wir gezielt weitere Personen angesprochen hatten, wuchs der Stand schließlich auf 18 MitarbeiterInnen, die Daten von insgesamt 20 Kolonien lieferten. Neben Leuten aus den March-Thaya-Auen beteiligen sich nun auch einige aus dem angrenzenden Weinviertel und dem Nordburgenland, auch ein Brutplatz in Wien ist mit dabei.
Bitte helfen Sie uns bei der Beobachtung der Schwalben! Mit Hilfe des Erhebungsformulares kann man dem Verein AURING die Beobachtungen "seiner" Schwalben-Brutplätze zuschicken und am Schwalben-Projekt mitmachen. Die wichtigste Fragen ist: Wieviele Nester sind besetzt? Wer seine Kolonie besser verfolgen kann, kann uns auch folgende Informationen geben: Wann kommen die Schwalben an? Wieviele Bruten hatte jedes Paar? Wieviele Junge sind bei jeder Brut ausgeflogen?
Jede Information über Schwalben-Brutplätze (auch aus früheren Jahren) ist für uns wertvoll. Fragen und Ergebnisse an vogelkunde@auring.at
2007 haben 24 Schwalbenbetreuerinnen und - betreuer den Brutbestand und den Bruterfolg von fast 50 Rauchschwalben- und Mehlschwalben-Kolonien erfasst. Der Bestand der Mehlschwalbe blieb in den sechs Jahren weitgehend stabil, die Fähigkeit, fast alljährlich zwei Bruten aufzuziehen hilft ihr, ungünstige Wetterphasen zu überstehen. Die Rauchschwalbe wurde in den ersten drei Projektjahren häufiger, ist aber seit dem Jahr 2005 wieder stetig zurückgegangen. Sie hatte seit dem Jahr 2002 kein Jahr mehr mit wirklich gutem Bruterfolg. Die Details finden sich im Bericht. |