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Über

Unsere Ziele

  • Schutz und Pflege der ehemaligen Absetzbecken der Zuckerfabrik Hohenau als international bedeutendes Rast- und Brutgebiet für Vögel – vogel.schau.plätze.
  • Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der March-Thaya-Auen mit Schwerpunkt auf Schutz und Monitoring gefährdeter Vögel.
  • Das Gebiet der vogel.schau.plätze und das Thema “Vögel und Feuchtgebiete” durch geführte Exkursionen, Partnerschaften mit Schulen, Vorträge und touristische Infrastruktur einer breiten Öffentlichkeit bekannt und vertraut machen.

Wie ist der Verein entstanden?
Die Absetzbecken der Zuckerfabrik sind seit Ende der 1980er Jahre ein interessantes Exkursionsziel für OrnithologInnen, da sie selten gewordene Rastplätze für Wasservögel, vor allem aber für Limikolen (Watvögel) darstellen. 1992 begannen Martin Rössler & Thomas Zuna-Kratky mit den Verhandlungen zur Sicherung und Pflege der Flächen, die ursprünglich in Ackerland umgewandelt werden sollten. 1994 wurde mit der Gründung der Beringungsstation – damals noch in einem kleinen Bauwagen – das wissenschaftliche Zentrum des March-Thaya-Gebietes etabliert.

Da es immer wichtiger wurde, die ortsansässige Bevölkerung in das Projekt einzubinden wurde schließlich auf Initiative von Rudi Machacek im Jahr 1996 der Verein AURING gegründet. Die langfristige Sicherung der vogel.schau.plätze durch den Vertragsabschluss mit dem Grundbesitzer Stiftung Fürst Liechtenstein im Jahr 1998, der Bau der neuen Beringungsstation im Jahr 1999 und die Errichtung des Beobachtungsturmes am Kühlteich im Jahr 2000 markieren sichtbare Erfolge der Vereinsarbeit.

Was schützt und pflegt der Verein an den vogel.schau.plätzen?

Die vogel.schau.plätze umfassen Feuchtgebiete am Rande der March-Thaya-Auen zwischen den Gemeinden Hohenau und Ringelsdorf.  Diese Lebensräume aus Menschenhand bieten zahlreichen gefährdeten Tieren und Pflanzen etwas, das durch die Regulierung der großen Flüsse – wie etwa die March in den 1960er Jahren – verloren gegangen ist: Ausgedehnte nährstoffreiche Schlamm- und Flachwasserzonen entlang der unregulierten Ufer. Durch ein gezielt auf die Bedürfnisse der schützenswerten Tiere und Pflanzen abgestimmtes Pflegemanagement erhält der Verein AURING wertvolle Lebensräume für eine große Zahl seltener und gefährdeter Lebewesen.

Auf dem Gebiet der vogel.schau.plätze konnten bisher über 240 verschiedene Vogelarten nachgewiesen werden, darunter ein hoher Anteil gefährdeter Arten. Damit lebt hier mehr als die Hälfte aller jemals in Österreich nachgewiesenen Vogelarten! Große Bedeutung haben die vogel.schau.plätze auch für Amphibien, Libellen und Pionierpflanzen der Feuchtgebiete.

Was bietet der Verein für Interessierte?

  • Regelmäßige geführte Wanderungen in die Aulandschaft des March-Thaya-Raumes, auch mit Ausflügen ins benachbarte Tschechien und die Slowakei.
  • Anspruchsvolle Angebote für Schulklassen zum Thema “Vögel und Feuchtgebiete” mit ausgebildeten ÖkopädagogInnen.
  • Die Möglichkeit, die Beringungsstation zu besuchen und vogelkundliche Forschung “hautnah” mitzuerleben.
  • Regelmäßige Information über Tier- und Pflanzenwelt der March-Thaya-Auen durch aktuelle Monatsberichte sowie Jahresberichte zu unterschiedlichen Themen.

Wer arbeitet ständig beim Verein AURING?

Die Vereinsarbeit wird von mehreren Personen geleitet:

  • Der Vereinsvorstand besteht aus sechs ortsansässigen Personen, hier werden die wesentlichen Entscheidungen getroffen. Er umfasst Rainhard Brandstetter (Obmann), Anton Birsak (Stellvertreter), Helga Micek (Schriftführerin), Gerhard Wallner (Schriftführer-Stellvertreter), Franz Tagwerker (Kassier) und Adolf Sukup (Kassier-Stellvertreter).
  • Das wissenschaftliche Team umfasst OrnithologInnen, die seit vielen Jahren mit dem Gebiet vertraut sind und die Forschungsarbeiten durchführen, die an der Beringungsstation angesiedelt ist: Martin Rössler, Matthias Schmid, Jakob Pöhacker und Thomas Zuna-Kratky.
  • Das Team der ÖkopädagogInnen ist verantwortlich für die Betreuung von Schulklassen, die die vogel.schau.plätze besuchen oder mit dem AURING eine Partnerschaft eingegangen sind.
  • Für alle MitarbeiterInnen ist auch der grenzüberschreitende Aspekt unserer Arbeit wichtig. Unsere Ansprechpartner in der Slowakei sind der Verein Daphne, der mit uns auch gemeinsame ökopädagogische Aktivitäten durchführt, sowie Alexander Kürthy von der Landschaftsschutzgebietsverwaltung Záhorie. In Tschechien arbeiten wir vor allem mit dem südmährischen Zweig von BirdLife und ihrem Geschäftsführer David Horal zusammen.